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Freitag, 18. Mai 2007
Es war wieder soweit, es ging auf große Fahrt. Diesmal sollte es ins Land des Lächelns gehen. Thomas hatte ich nach einjähriger Abstinenz wieder als Reisebegleitung animieren
können und somit war die Unterhaltung während der Reise gesichert. |
Samstag, 19.Mai 2007
Das Frühstück am nächsten Morgen war dann schon gleich landestypisch. Um 07 Uhr gabs lecker Bandnudeln. Naja besser als die sonst im
Flugzeug üblichen labbrigen Croissant.
Erstaunlicherweise hatten wir die Verspätung aufgeholt und landeten völlig planmässig um 11:35 Uhr. |
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Nachdem alle Programmpunkte für heute abgehakt waren, gings zum kulinarischen Höhepunkt über. |
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Sonntag, 20. Mai 2007
Um 6 Uhr hieß es aufstehen und wir schleppten uns ein wenig gerädert zum Frühstück. Leider war das Hotel in Peking nicht das beste und somit ließ auch
das Frühstück zu wünschen übrig. |
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Montag, 21. Mai 2007
Heute gabs wieder Sightseeing pur in Peking. Da es immer noch das gleiche Hotel war, wurde das Frühstück immer noch nicht besser. |
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Nachdem wir den Platz erkundet hatten und Li uns ausreichend über alles mögliche informierte, gings dann weiter in die angrenzende Verbotene Stadt. (Bei Gelegenheit gibts hier mal mehr Infos!) |
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Bevor mit dem Lamatempel der nächste Programmpunkt folgte, war erstmal Mittagszeit angesagt und somit die Suche nach was Essbarem. Johannes hatte ein kleines typisch chinesisches Restaurant ausfindig gemacht. Auf den ersten Blick wäre das kein Laden gewesen, in den ich mich unbedingt reingetraut hätte, aber so ein Eindruck kann ja auch täuschen und das tat er auch. Das Essen, eine Rindfleischsuppe mit Nudeln, schmeckte ausgezeichnet und war mehr als ausreichend und das alles zu einem Schnäppchenpreis von 1,50€ (der Preis versteht sich natürlich incl. Getränk). Also, ich war wirklich positiv überrascht. |
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Gestärkt ging es dann zum Lamatempel. Eine Vielzahl von verschiedenen Buddhas sind hier in diversen Gebäuden untergebracht. Besonders beeindruckend war
jedoch der 28 Meter große Buddha, der angeblich aus einem Stück Holz gemacht wurde. Nach einer kleinen Erholungspause stand abends wieder mal das Essengehen an, der Magen sollte gut gefüllt sein, bevor es auf die erste große Zugfahrt ging. Diesmal wurden wir jedoch vom Essen enttäuscht. Wir hatten Hühnchen mit Ingwer bestellt. Leider bestand das Hühnchen mehr aus Fett, Haut und Knochen, als aus wirklich leckerem Fleisch. Und auch der Ingwer war in Kartoffelscheibenstärke doch ein wenig überdimensioniert. Aber mit Reis haben wir den Magen halbwegs zufrieden stellen können ;o). Dann gings zum Zug, um nach .... zu fahren. Da es wohl einige Buchungsschwierigkeiten gab, mussten sechs von uns in die 2. Klasse übersiedeln. Wir jungen Leute stellten uns hier solidarisch zur Verfügung. Große Unterschiede zur 1.Klasse gab es jedoch nicht. Wir teilten unser Abteil ausser mit Sven und Biene noch mit zwei Chinesen. Von denen hat man aber die Fahrt über kaum was gemerkt, so dass wir quasi unter uns waren. Die Waschmöglichkeiten hielten sich in Grenzen und hier merkte man doch eher die 2. Klasse, so dass wir aufs Zähneputzen verzichteten und uns stattdessen mit einem Zahnpflegekaugummi begnügten ;o). Tja und dann hieß es Licht aus, Ruhe und Schlafenszeit. Ja hier herrscht noch Zucht und Ordnung. |
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Dienstag, 22.Mai 2007
Um 7 Uhr hatte die Nacht ein Ende und um 8 Uhr erreichten wir unser Ziel.... |
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Der danach folgende Besuch des Pagodenwaldes war dann nicht mehr der Renner, obwohl ich natürlich trotzdem um die Pagode 4x rumgerannt bin, was dann ein langes
Leben verspricht. Mensch, allein deswegen muss ich doch steinalt werden. :o)
Am Abend standen dann die Grotten von Longmen auf dem Plan. Da wir spät dran waren, war es schon recht schummrig und man konnte leider nicht so viel erkennen. Aber das änderte sich, als um 20 Uhr die Beleuchtung angeknippst wurde. Das war schon ein irrer Eindruck, wenn diese riesigen Statuen in ein gelb-orangenes Licht getaucht werden. Einfach überwältigend. |
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Mittwoch, 23. Mai 2007
Da die eigentlich für heute geplante Bahnfahrt ersatzlos gestrichen wurde, gings per Bus nach XIAN. Um 8 Uhr war Abfahrt und eine elendig lange Fahrt begann.
In Xian angekommen gabs natürlich wieder einen neuen einheimischen Reiseleiter. Die Terrakottaarmee war erst für morgen geplant und so mussten wir uns heute
mit einer Moschee und ein paar interessanten Stelen begnügen. |
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Ja und so haben wir den Tag gut rumbekommen und am Abend sah man viele glückliche Gesichter, Zeichen eines erfolgreichen Shoppingtages. |
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INFO:
Man muss in China immer mit Zugausfällen oder Flugverschiebungen rechnen. Aber obwohl es uns mehrmals getroffen hat, fiel es nicht zu unserem Nachteil aus.
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Donnerstag, 24. Mai 2007
Und wir waren immer noch in Xian und bevor es zur Terrakottarmee ging, hieß es erstmal die Wildganzpagode anschauen. Naja auch sehr hübsch, aber nun nicht so
interessant, dass sie hier weiter beschrieben werden muss. |
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Am späten Nachmittag stand dann der Inlandsflug nach Lanzhou, westlich von Xian, auf dem Programm. Im Flieger waren wir so ziemlich die einzigen Touris.
Wir saßen hinten in der
Maschine und ein Blick nach vorn machte uns unseren Exklusivstatus deutlich, denn immer nur die gleiche schwarze Haarfarbe war zu sehen. Wir zogen somit natürlich die
Aufmerksamkeit auf uns. |
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Freitag, 25. Mai 2007
Am Vormittag gings von .... weiter nach Xiahe. |
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Nach endlos langem Busgejuckel kamen wir am Abend beim Kloster von Labrang an. Die Unterkunft war im traditionellen Stil, in Form von kleinen Bungalows errichtet. Hatte also ein bißchen was
vom Wikinger Outdoorfeeling. |
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Samstag, 26. Mai 2007Es ist wohl kein Wunder dass mir heute auf Grund der Schlafhaltung, der Kälte und natürlich auf Grund der harten Betten die Hüfte weh tat. Jammer. Und schweinekalt war es immer noch, da machte das fehlende warme Wasser auch nicht gerade fröhlicher gestimmt.Heute vormittag stand eine Besichtigung des Klosters von Labrang auf dem Plan. Den kleinen Weg von zwei Kilometern legten wir zu Fuß zurück. Der Bus kann ja gerne mal stehen bleiben. Und so wurden endlich die müden, kalten Knochen warm. Das Kloster von Labrang ist das größte tibetanische Zentrum ausserhalb Tibets und sollte uns schon ein wenig auf Tibet einstimmen. Auch konnten wir uns so schon mal an die Höhe gewöhnen. Ansonsten war es halt ein Kloster wie man es sich so vorstellt, mit vielen Gebetstrommeln und Mönchen die unsere Wege kreuzten. |
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Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung und nutzen die Zeit für einen Ausflug in die Stadt Xiahe und den Einkauf von Lebensmitteln. |
Sonntag, 27. Mai 2007
Der heutige Tag verlief recht unspektakulär, denn eine lange Busfahrt nach Xining, wo wir den Zug nach Tibet besteigen sollte, lag vor uns. |
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Nach endlos langem Gejuckel kamen wir endlich in Xining an und dank VIP Status (den bekam man wenn man 5Yuan = 50cent extra zur Fahrkarte löhnte)
konnten wir den Zug schon erstürmen(ansonsten galt warten bis 10 Minuten vor Abfahrt, da wurde erst der Zugang freigegeben). |
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Montag, 28. Mai 2007
Da fuhren wir also vor uns hin....immer noch. Also diese 26 Stunden Zugfahrt fand ich echt anstrengend. Auf Grund der Höhe döste man mehr oder weniger
vor sich hin und ansonsten war das "Rahmenprogramm" ein wenig dürftig. Die Landschaft die an uns vorbeizog bot nicht gerade viel Abwechslung, mit anderen
Worten, sie war extremst eintönig und sorgte somit auch nur für begrenzte Begeisterung. Zwar hatte jeder Liegeplatz einen eigenen kleinen Bildschirm auf dem
Filme liefen, aber die waren alle nur in Chinesisch. Aber da wir ja alle HarryPotter kannten, sahen wir den auch durchaus als Stummfilm, einzig Biene traute
sich an die chinesische Version. |
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Für ein wenig Abwechslung sorgte das Essen im Zug. Mittag gönnten wir uns im Speisewagen, aber nach all den Leckereien bis dato, war das Essen doch eher
enttäuschend. |
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Dienstag, 29. Mai 2007
Endlich, endlich stand heute mal Bewegung auf dem Programm. Eine Tageswanderung in die Berge rund um Lhasa war heutiger Höhepunkt. Und hier kam endlich das
Wikingerfeeling auf. Anspruchsvolles Wandern in grandioser Natur. Ach herrlich. |
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Gegen 17 Uhr erreicheten wir wieder das Hotel und nach kurzer Verschnaufpause gings in ein indisches Restaurant (ja Abwechslung brauch der Mensch).
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Mittwoch, 30. Mai 2007
Der Tag war vollgepumpt mit Kultur. Nach der gestrigen körperlichen Anstrengung konnte man heute schon mal was für den Geist tun. |
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Nach diesem doch recht berühmten Kloster, gings aber zum wichtigeren Kulturhöhepunkt. Die Besichtigung des Potala Palastes stand an und das Erstaunliche ist, dass man nicht nur seinen Pass vorzeigen muss (mittlerweile müsste ich meine Passnummer auswendig kennen, so oft wie die sie haben wollten), sondern das auf Grund des großen Andrangs die Besuchszeit auf eine Stunde begrenzt ist. Dass man vorher durch eine Sicherheitsschleuse, wie am Flughafen muss, empfand ich als fast schon normal. |
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Der Potalapalast beschert einem wirklich ein aha-Erlebnis. Massenweise Gold wurde in den Stupas der Dalai Lamas verarbeitet. Hier lagert
wohl mehr Gold als in Fort Know. Wie immer waren leider auch hier Fotos innerhalb des Palastes verboten, so dass man die Beschreibungen kaum mit Bildern
untermauern kann. |
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INFO:
Als Lokalpatriot sollte man in Lhasa Rikscha fahren. Die Rikschas werden von Tibetern gefahren, während Taxis von den Chinesen gelenkt werden. Für mich
war die Fahrt eher Spaß, denn man konnte sehr gut alles zu Fuß ablaufen.
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Donnerstag, 31.Mai 2007
Den heutigen Tag konnte man auch schon als Reisetag zählen, denn es ging nur von Lhasa nach Peking zurück und demzufolge war nichts
besonderes von diesem Tag zu erwarten. |
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Freitag, 01.Juni 2007
Heute war nun der letzte Tag in Peking, denn in dieser Nacht konnte ich zum Glück wieder daheim im eigenen Bett schlafen (in einem WEICHEN!!!). |
