Trekkingreise Kanada-Westen vom 05. Juni - 29. Juni 2005 |
![]() |
Sonntag, 05. Juni 2005
Mit dem Flieger ging es heute von Hamburg über Frankfurt nach Calgary. Montag, 06.Juni 2005Gefrühstückt wurde heute im Hotel und das war ein Frühstück was es in sich hatte. Ich wählte ein Omlett und wurde schier erschlagen von diesen Massen. Dieses Omlett war gefüllt mit Schinken und dreierlei Käsesorten und dazu gab es noch kleine Kartoffelecken mit Salatbeilage. Also wir hatten ordentlich zu tun, diese Unmengen zu vernichten. Aber das Essen hielt dann wenigstens für den ganzen Tag vor. |
|
Bevor es aber in die Wildnis ging, schauten wir uns Calgary an. Auf dem Calgary Tower verschafften wir uns einen Überlick über die Stadt, ehe wir bei einem Rundgang die kleine Innenstadt erkundeten. |
|
|
|
Wie typisch für unsere Reise fing es an zu regnen, als wir uns auf den Weg nach Banff zum Banff National Park machten. Der Regen hörte gar nicht mehr auf, was uns aber
nicht davon abhielt, unsere Zelte aufzubauen und auch noch eine kleine Wanderung zu unternehmen. Immerhin konnte ich so meinen Regenponcho, meine Regenhose und den Regenschutz
für den Rucksack (unser Reiseleiter nannte diesen 'Rucksackschirm') testen. Und dieser erste Test wurde mit Bravour bestanden.
Dienstag, 07. Juni 2005
Um 9 Uhr ging es heute in Richtung Lake Louise. Ich denke es verwundert nicht, wenn ich jetzt schreibe, dass es immer noch regnete. Aber ich war
der Meinung, dass der Regen schon weniger wurde und es aufklarte. |
|
Der Regen ließ nach bzw. hörte auch mal ganz auf, was unser Wandern doch angenehmer machte. Einige Höhenmeter lagen vor uns und mit 13 Kilometern hin und zurück war es auch nicht gerade ein Spaziergang. Da wir immer mehr in höheren Lagen wanderten, trafen wir auch auf die ersten Schneefelder. Am sogenannten Teehäuschen war unsere erste Rast, die wir uns auch verdient hatten. Hier oben sah es noch richtig nach Winter aus und wir hielten es für einen Scherz als Larry uns den weiteren Weg zeigte. Denn wir sahen keinen Weg sondern nur Schnee. Und da sollten wir lang? |
|
|
|
|
Wer hätte das gedacht, es gab hier nicht nur Berge, sondern auch noch Massen von Schnee. Und wir stapften auch noch durch den Schnee durch. Wow, das hat schon Spaß gemacht. |
|
|
|
|
|
|
|
|
Den Schnee haben wir aber gut hinter uns bringen können und nun lag nur noch ein steiler Aufstieg vor uns und der ohne Schnee.
Was die Sache immerhin einfacher machte. |
|
|
|
Mittwoch, 08. Juni 2005
Um 07.00 Uhr hieß es für mich aufstehen. Leider zu spät, denn Thomas der schon eher wach war, erzählte mir, dass wir Besuch von einem
Hörnchen hatten. Und ich hab es nicht gesehen..arghh. |
|
|
|
|
Die Aussicht von hier oben war sehr schön. Auch das Wetter spielte mit und so hatten wir hier eine grandiose Aussicht auf Banff und
die Rockies. |
Donnerstag, 09.Juni 2005
Heute war sozusagen der Tag der Seen. |
|
|
|
|
|
|
|
|
Danach gings ab zum Emerald Lake. Wie der Name schon sagt, war dieser See Smaragdgrün. Es war gerade Mittagszeit und so suchten wir uns einen traumhaften Platz mit Blick auf den See, um zu picknicken. Ja, so schmecken die Sandwiches noch besser. Hier bewegten wir uns wieder etwas mehr und umrundeten den See. Sehr schön. |
Freitag, 10. Juni 2005Heute gings von Banff nach Jasper. Also ab in den nächsten National Park der Rocky Mountains. Der Weg dahin war an sich schon wieder fast das Ziel, denn die Landschaft war traumhaft. Am meisten beeindruckte mich der Bow Lake. Wir hatten heute sogar besseres Wetter als auf den Postkarten. Der See war wirklich spiegelglatt, keine Wellen, nichts. Einfach still ruht der See. Dementsprechend genial war der Blick auf die Berge und den See, denn besser hätte die Spiegelung nicht sein können. Sogar Larry zückte seinen Apparat. |
|
|
|
|
|
|
|
|
Ach einfach irre. Das am See gelegene Visitorcenter war nicht der Renner, versorgte mich aber mit den mittlerweile notwendigen Süßigkeiten. Der auch fast obligatorische Kaffee, sah mir hier nicht so lecker aus. Ist halt kein Starbucks. Und da es hier nicht so aufregend war, gings ab zum Bus. Plötzlich gabs Aufregung. Hui, es wurde ein Grizzly gesehen. Larry trommelte uns alle zusammen, damit wir vielleicht noch die Chance hatten, einen Blick auf den Bären zu werfen. Fast alle waren da, ausser Katja. Ein Katja-Herhol-Kommando wurde schon losgeschickt. Katja hatte sich im Gegensatz zu mir, den Kaffee gegönnt. Als sie hörte dass wir einen Grizzly sehen wollten, war ihr der Kaffee egal und sie übergab ihn der Natur (da der Kaffeebecher voll war, hätte es eh nur im Bus gekleckert). Und tatsächlich, wir hatten das Glück einen Grizzly zu sehen, wenn auch nur von hinten. Aber ein schöner Rücken kann auch entzücken. |
|
|
|
|
Immer noch hin und weg von dem Bären gings dann weiter Richtung Jasper. Mittlerweile war es schon Mittag und so machten wir ein
Picknick am 'North of Saskatchewan River'. Larry bereitete hier frisch Thunfischsalat zu, den wir dann mit dem heißgeliebten Pappbrot
vernichteten. Neben uns speiste eine Gruppe von Japanern. Während es bei uns rustikal zuging und es bei uns auf dem Tisch aussah, wie
auf einem Schlachtfeld, speisten die Japaner sehr stilvoll und vor allem japanisch. Jeder hatte eine kleine Box vor sich und aus dieser Box wurde auch gegessen.
Nichts lag rum, alles hatte hier seine Ordnung. Pah, immerhin hatten wir eine Tischdecke. |
|
|
|
|
|
|
|
|
Nach einer kurzen Wanderung und Besichtigung des Peyto Lakes erreichten wir dann Jasper. Der Campground war ok und diesmal war Larry fürs Abendessen zuständig. Da wir aber noch ein wenig Zeit hatten, hieß es erstmal Shoppen in Jasper. Und das konnte man hier auch gut. Im Gegensatz zu Banff gabs hier nicht nur Souvenirläden, sondern auch ganz normale mit Klamotten usw. Das Abendessen war eine Art Gemüsechili und das machte die Meute satt. Aber zu einem stilvollen Essen gehört natürlich auch ein Nachtisch und so zog es uns am Abend wieder nach Jasper in einen Eisladen. Ich gönnte mir eine Kugel 'After Eight' Eis. Aber die Kugel hatte es in sich, denn die war riesig. Puhh was fürn fetter Nachtisch. Satt und zufrieden und mit Regen, der heute Abend einsetzte, ging der Tag zu Ende. |
Samstag, 11. Juni 2005
Der Morgen fing gut an, denn Larry machte für uns leckere Pancakes. Mit gut schmeckendem Ahorn-und Blaubeersirup rutschten die
wie nix die Speiseröhre runter. So ausreichend gestärkt, gings auf Kurztrip nach Jasper. Hier vertrieben wir uns die Zeit mit
ein wenig spazieren und shoppen, bevor es dann weiter zum Maligne Lake ging. |
|
|
|
|
Nach dem Maligne Lake machten wir den Maligne Canyon unsicher. Hier hieß es dann wieder ein wenig die Beine vertreten und wandern.
|
|
Bye bye Jasper. Heute gings zum Mt. Robson National Park. Das wiederum hieß, bye, bye Alberta und Welcome in British Columbia.
Hier mussten wir unsere Uhren umstellen und schwups war unser Tag eine Stunde länger. |
|
Heute ging s auf den Trail Kinney Lake im Mt. Robson National Park. Das war eine sehr schöne Wanderung. Die Berge waren hier nicht mehr so hoch wie in den Rockies, waren aber nicht minder schön. Das Wasser im Fluß, der an unserem Wanderweg so entlang plätscherte, war richtig schön azurblau und auch das Wetter ließ heute morgen nichts zu wünschen übrig. |
|
|
|
|
|
|
|
|
An einer schönen Stelle, die auf Hawaii nicht schöner sein könnte, gabs dann eine kleine Rast und wir konnten die Seele baumeln lassen.
|
|
Heute war ein reiner Fahrtag. Es ging nach Clearwater im Grey Wells NP. Auf diesen Programmpunkt freute ich mich natürlich besonders, denn heute abend
sollten wir auf einer Ranch zu Gast sein. Juhuu Pferdchen!!! |
|
|
|
|
|
|
|
|
Auch der heutige Morgen fing nicht gerade so an, als wenn es ein sonniger Tag werden würde.
Bäh scheiß Wetter. Das Reiten war erst am Nachmittag angesagt und somit
vertrieben wir uns die Zeit mit einer kleinen Wanderung. Es ging auf den Pyramid Mountain. |
|
|
|
|
Als jeder sein Pferdchen hatte, gings ab in die Wildnis. Der Weg war sehr anspruchsvoll und ich fragte mich mehr als einmal, ob dieser Weg wirklich für Anfänger geeignet ist. Aber Sunny und ich meisterten das alles sehr gut und unterwegs kamen wir auch in den Genuss einer grandiosen Aussicht. Irre. Da konnte dann auch der einsetzende Regenguss meine Stimmung nicht mehr trüben. Ach ja ein schönes Gefühl. Nach 3 Stunden auf dem Pferderücken gings dann wieder zurück zur Ranch. Ach ein herrlicher Ausritt. |
|
|
|
|
|
|
|
|
Nach dem Ausritt besichtigten wir noch die Helmcken und Dawson Falls und vertraten uns so noch ein wenig die Beine. Das Wetter wurde
gegen Abend wieder besser und somit hatten wir eine traumhafte Aussicht auf die Wasserfälle. |
Donnerstag, 16. Juni 2005Heute war mal wieder ein Fahrtag. Es ging nach Whistler. Irgendwie dauerte heute alles ziemlich lange, so dass wir erst relativ spät am Campground ankamen. Ein Spitzenplatz war das nicht gerade, aber lange waren wir ja eh nicht hier. Der Magen hing mir schon sonst wo und ich sehnte mich nach Essen. Aber mein Warten sollte belohnt werden, denn wir gingen heute Abend auswärts essen. Es ging in den MONGOLIA Grill. Das war quasi ein Asiate, wo man sich seine Zutaten selbst zusammenstellen konnte. Boa das war schon ein Gedicht und man konnte kaum genug davon bekommen. So vollgefressen gings dann zu Bett und der Tag hatte doch noch einen schönen Abschluß. |
Freitag, 17. Juni 2005
Heute sollten wir das kanadische Festland verlassen und nach Vancouver Island übersetzen.
Tja und das Wetter war heute auch wieder die reinste Freude. Regen und immer wieder Regen. Obwohl
es waren doch leichte Nuancen zwischen leichtem Nieselregen und fettem Platzregen spürbar. |
|
|
|
|
|
|
|
|
Tja und es wurde noch besser, denn die 15 Uhr Fähre bekamen wir nicht mehr, aber Gott sei Dank wurde eine Fähre neu eingesetzt und wir
konnten um 16 Uhr Vancouver verlassen. |
Samstag, 18. Juni 2005
Das heutige Highlight des Tages war das Bearwatching am Nachmittag. Aber der Tag begann ja erst und somit widmeten wir uns am
Morgen der Flora von Vancouver Island. Es stand ein Besuch des kanadischen Rain Forest auf dem Programm. |
|
|
|
|
|
|
|
|
Die Bootsfahrt war einfach irre. Mit ordentlich Speed gings übers Wasser. Wir steuerten viele kleine Inseln an und
warteten auf die Bären. Zwischendurch erhaschten wir immer mal wieder einen Blick auf die bekannten Weißkopfseeadler. Und sogar ein
Nest mit einem Jungvogel bekamen wir zu Gesicht. Aber das Highlight ließ nicht lange auf sich warten. Auf der einen Insel sahen wir endlich einen Schwarzbären. Er kam nah ans Wasser und suchte dort wohl nach Futter. Später wurde uns gesagt, dass die Bären bei Ebbe an den Strand der Inseln kommen, um unter den Steinen nach kleinen Krebsen und Schalentieren zu suchen. Tja und so wurden nach und nach die Inseln abgesucht und wir sahen sogar eine Bärenmama mit zwei kleinen Jungtieren. Leider kamen wir nicht sooooo nah ran und es bedurfte da schon eines guten Teleobjetkivs. Ach was waren die süß. Voll mit Bären-Eindrücken gings wieder mit einem Affenzahn über das Wasser. Und mir ist nicht mal schlecht geworden. Am Abend gabs auch nochmal volles Programm. Wir gingen bzw. fuhren an den Long Beach von Tofino und grillten Steaks über offenem Feuer. Ein bezaubernder Sonnenuntergang umrahmte diese ganze Unternehmung. Ach was war das alles wieder mal schön. |
|
|
|
|
Heute ging es Richtung Uclulet, eine kleine Wanderung am Pacific Rim Trail stand auf dem Programm. Aber so richtig Lust hatte ich dazu nicht, denn mich reizte doch mehr die Aussicht auf die Wale und so nahm ich diesen Punkt der Tour einfach als gegeben hin und immerhin ging so die Zeit ein wenig schneller vorbei. Also wanderten wir 4km den Trail entlang. Es gab hier und da ein paar tolle Aussichtspunkte und das wars dann. Kommen wir mal gleich zum Highlihgt des Tages, das Whalewatching. Dank des gestrigen Bearwatchings, kannten wir uns schon aus und waren geübt im Umgang mit den tollen Rettungsanzügen. Da heute das Wetter besser war, konnte auf die gelben Wetterjacken verzichtet werden und wir waren dann komplett ein Traum in Rot. |
|
|
|
|
|
|
|
|
Und dann hieß es auch schon einsteigen und los auf Walsafari. Heute war es noch aufregender als gestern, denn es ging aufs offene Meer und da waren die Wellen auch schon ordentlich höher. Was war ich froh, dass ich mit Reisekaugummis und Reisearmbändern, die die Übelkeit bekämpfen sollten, ausgerüstet war. Wenn wir langsam fuhren, schaukelte es doch mehr als mir lieb war, aber die erste Zeit machten wir ordentlich Speed. Hui, hier geht die Post ab. Es war ein irres Tempo und wir hüpften förmlich auf den Wellen. Jipiiiiihhh. Die ersten Tiere die uns hier begegneten waren Papageientaucher und ein paar Seehunde. Aber so richtig aufregend waren die nicht, nein ich wollte Wale sehen und mich nicht mit diesem Kleinvieh beschäftigen. Also auf auf und weiterfahren, denn das schaukelte schon wieder so. Dann endlich waren wir im Walrevier. So das Warten began. Wart wart... und dann halleluja...ein paar Fontänen spritzten aus dem Wasser. Und wo Fontänen sind, da sind auch Wale. Per Funk wurden die aktuellen Daten auch durchgegeben und siehe da, plötzlich tauchte so ein grauer Riese vor uns auf. Es handelete sich hier um einen Grauwal. Ach wie schön und dann kams noch besser, denn ein weiteres Exemplar dieser Gattung drängte sich gaaaaaanz dicht an unserem Boot an die Oberfläche. Ach schön. |
|
|
|
|
|
|
|
|
Diese Viecher hier waren so gemütlich und groß, dass man genug Zeit hatte, sie zu knippsen. Was nicht auf Zelluloid gebannt werden
konnte, aber noch schöner war, war der Anblick einer typischen Walflosse, die sich so langsam im Wasser verabschiedete.
Nach 2 Stunden Waltour kamen wir auf einer Insel an und wollten da zu den heißen Quellen. Der Weg dahin war mit 2km nicht gerade
kurz, aber ein wenig die Beine vertreten war nach der Bootsfahrt gar nicht schlecht. |
Montag, 20. Juni 2005Nach Tagen, ja Wochen in der Pampa ging es heute endlich in die ‚Großstadt’ Victoria. Wurde auch Zeit, denn noch einen Tag ohne Dusche hätte ich nicht vertragen. Die Fahrt von Tofino nach Victoria nahm einige Zeit in Anspruch und es gab somit genügend Zeit zur typischen Busentspannung (nämlich schlafen). Zahlreiche Stopps ließen nach und nach den Verdacht aufkommen, dass es draußen wärmer und sonniger wurde. Ja sollte es möglich sein und ich kam in den Genuss von meiner kurzen Hose? Unterwegs besorgte Larry uns noch unser Abendessen. Es bestand aus zwei Stockeye Lachsen. Sozusagen ‚The best of the best’ im Reich des Lachses. Für die Verpflegung war bestens gesorgt, denn es waren ordentlich fette Burschen. Yam, Yam. Aber bis zum Abendessen war es ja noch ein wenig hin. Der neue Campground, den wir am frühen Nachmittag erreichten, war so ganz nach meinem Geschmack. Kaum stand unser Zelt, machte ich mich sofort auf, um unter die Dusche zu springen. Ach herrlich…endlich duschen. Frisch und endlich auch mal in einer andere Hose , wohlgemerkt kurzen Hose, konnte die Erkundung von Victoria losgehen. Victoria ist schon ein sehr nettes Fleckchen und zur Begrüßung strahlte die Sonne auch vom Himmel. Nach 2 Stunden Erkundung, Shoppingbummel und dem obligatorischen Starbuckszwischenstopp ging es wieder zurück zum Campground. Die leckeren Fische warteten. Es wurde heute Abend ein Gemeinschaftsprojekt, denn jeder war einer anderen Aufgabe zugeteilt. Während Thomas zur Feuergruppe gehörte, war ich für den Mais zuständig und beaufsichtigte die gleichmäßige Bräunung bzw. Erwärmung. Ja ein verantwortungsvoller Job. Larry kümmerte sich um den Lachs. Es dauerte zwar alles seine Zeit, aber am Abend wurden wir dann mit einem wirklich leckeren Essen belohnt. Mhh, sehr gut. Vollgefressen und zufrieden, gings dann zu Bett. |
|
|
|
|
|
|
|
Dienstag, 21. Juni 2005 |
|
Heute morgen hieß es Abschied nehmen von Vancouver Island. Wieder mit der Fähre ging es von Victoria nach Vancouver.
Diesmal hatten wir auch Glück und waren gleich mit der ersten Fähre unterwegs. Das Wetter war immer noch traumhaft
und somit verlief die Fahrt sehr angenehm. In Vancouver angekommen, sah dann das Wetter aber schon wieder irgendwie
anders aus. Aber ein wenig Abkühlung sollte nicht schaden. |
|
|
| Am Nachmittag gab es dann eine kleine Stadtbesichtigung von Vancouver und wir hatten Gelegenheit für erste Shoppingausflüge. |
|
|
|
|
|
|
|
| Ja so für den ersten Eindruck war es ausreichend Zeit und morgen hatten wir ja noch mehr Gelegenheiten. Ums auch mal zu erwähnen, mittlerweile regnete es wieder in Strömen, aber mit diesem Wetter waren wir ja bestens vertraut. Am Abend trafen wir uns dann zum gemeinsamen Essen und ließen so den Tag ausklingen. |
Mittwoch, 22. Juni 2005Heute morgen, war ein schöner Morgen, denn endlich wurde man mal wieder in einem Hotelbett wach und musste auch nicht das Zelt abbauen. Da das Hotel weit weg vom Citybereich war, hieß es heute wieder gemeinsam Aufbrechen. Zuerst frühstückten wir gemeinsam in einem Lokal. Das Essen war sehr lecker und war so reichlich , dass es für den ganzen Tag auszureichen schien. Danach war sozusagen Freigang. Endlich mal von der Leine gelassen, gings für Moni, Moira, Thomas und mich zur Erkundung in den Stanley Park. Zuerst gings da zu den Totempfählen, die ja an sich bekannt sind, so dass man sich das auch mal anschauen konnte. Nach ein wenig hin und her, haben wir die auch gefunden und waren aber mehr als enttäuscht, denn irgendwie war alles zubetoniert und es wirkte einfach nur noch wie ne fette Touriattraktion, aber hatte nichts mystisches mehr an sich. Ok, konnte man also abhaken. Beim Aquarium trennten sich dann die Wege von M&M und uns und wir schlugen den Weg Richtung Shoppingmeile ein. Denn nun wollten wir uns ganz und gar den Shoppingexzessen hingeben. Vancouver ist durchaus in der Lage dies zu befriedigen. Da das Shopping doch durchaus ermüdet, zumindest die Füße, legten wir unsere Verschnaufpausen in die Starbucksfilialen und gönnten uns hier Erholung und einen leckeren Kaffeegenuss. Gemessen an der Starbucksdichte hätten wir alle paar Meter eine Pause einlegen können, aber der Konsum rief. Bei den Klamottenpreisen musste man einfach schwach werden. Und da das sogar Thomas passierte, war es tatsächlich so. Voll bepackt und sichtlich ermüdet, trafen wir uns abends wieder mit der Gruppe. Zum perfekten Abschluss wählte Larry einen Platz fürs Abendessen, der wirklich nichts zu wünschen übrig ließ. Vom Vancouver Harbour Tower hatten wir einen tollen Blick über die Stadt und den Hafen und dazu gabs noch einen schönen Sonnenuntergang. Also ja das hatte schon was und täuschte über das durchschnittliche Essen hinweg. |
